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Drei Wochen zurück im Berufsleben – und ich lerne jeden Tag dazu!
Vor drei Wochen habe ich nach fast einem Jahr den Schritt zurück ins Berufsleben gemacht. Ich habe mich unglaublich auf diesen Tag gefreut. Endlich wieder arbeiten. Endlich wieder Kollegen sehen. Endlich wieder Verantwortung übernehmen und Teil des Teams sein. Der Empfang war herzlich und genau so, wie man es sich wünscht. Dafür bin ich von Herzen dankbar. Und trotzdem habe ich in diesen ersten beiden Wochen etwas gelernt, das ich vorher so nicht erwartet hätte. Drei Stunden
vor 1 Tag3 Min. Lesezeit


Nach fast einem Jahr beginnt für mich ein neuer Abschnitt.
Am Montag beginnt für mich ein neuer Abschnitt. Fast ein Jahr war ich aus dem Arbeitsleben heraus. Ein Jahr voller Untersuchungen, Chemotherapie, Hoffnungen, Rückschläge und vor allem vieler Gedanken. Nun starte ich mit einer Wiedereingliederung zurück in den Beruf. Ich freue mich darauf. Ehrlich. Ich habe wieder Lust, etwas zu bewegen, Menschen zu begegnen und gemeinsam Ideen umzusetzen. Ich möchte meinen Beitrag leisten und Verantwortung übernehmen – aber anders als früher.
26. Juni3 Min. Lesezeit


Mehr als nur eine Nachuntersuchung
Es war meine erste Nachuntersuchung nach der Chemotherapie. Schon die Fahrt dorthin war besonders. Dieselben Straßen. Dasselbe Krankenhaus. Dieselben Flure. Und plötzlich kommen die Erinnerungen wieder zurück. Die Gespräche. Die Unsicherheit. Die Tage, an denen man einfach nur gehofft hat, wieder gesund zu werden. Und dann sitzt man dort – diesmal mit einem anderen Gefühl. Nicht sorglos. Aber dankbar. Nicht euphorisch. Aber ruhig. Nicht ohne Angst. Aber voller Zuversicht. Als
27. Mai2 Min. Lesezeit


Wenn plötzlich alles langsamer werden darf.
Ich war in der Reha. Und eigentlich wusste ich von Anfang an: Es geht nicht nur um körperliche Stärke. Und trotzdem habe ich genau das gemacht, was ich immer gemacht habe: schneller sein wollen, besser sein wollen, die Übungen intensiver machen als andere, die Treppe lieber hochrennen als langsam gehen. Bis der Körper sich gemeldet hat. Muskelkater, Schmerzen, Grenzen. Und irgendwann wurde mir klar: Es macht keinen Sinn, immer der Schnellste sein zu wollen. Vielleicht hat es
22. Apr.2 Min. Lesezeit


Meine Gedanken nach der Krebsdiagnose - was wirklich in mir vorging.
Ich hatte das starke Bedürfnis, meine Gedanken aufzuschreiben. Nicht, weil sie besonders klug waren. Sondern weil sie raus mussten. Manches davon war wirr, manches traurig, manches voller Hoffnung. Vieles einfach ehrlich. Im Krankenhaus – und auch danach – war Schreiben für mich eine Art Ventil. Gedanken im Kopf drehen sich im Kreis. Aufgeschrieben dürfen sie liegen bleiben. Ich musste sie nicht mehr festhalten. Ich konnte sie anschauen, loslassen oder einfach stehen lassen.
8. Jan.4 Min. Lesezeit


Selbstheilung - was mein Freund Ero mir über Hoffnung und Heilung beigebracht hat.
Mein Freund Ero Ich lag im Krankenhaus. Still. Viel zu still. Und dann dieser Satz: Sie haben Krebs. Ab da ist nichts mehr normal. Du liegst da, dein Körper ist da, aber dein Kopf ist irgendwo ganz anders. Du fragst dich: Was passiert jetzt mit mir? Wer hilft mir? Kann ich mir selbst irgendwie helfen? Ich habe angefangen, mich mit Selbstheilung zu beschäftigen. Nicht aus Esoterik, sondern aus einem ganz einfachen Grund: Ich wollte nicht nur warten. Ich wollte etwas tun. Irgen
8. Jan.2 Min. Lesezeit


Wie ich in meinem Arbeitgeber von meiner Krebsdiagnose erzählt habe.
Als ich meine Diagnose bekommen habe, war mir eines relativ schnell klar: Ich möchte offen damit umgehen. Ich hatte eine Vorerkrankung, es gab Warnzeichen, und irgendwann kam dann dieser Moment im Krankenhaus, in dem sich alles sortiert – nur eben anders, als man es sich wünscht. Zurück im Alltag stand die Frage im Raum: Wie sage ich es meiner Firma? Ich habe mich bewusst dafür entschieden, ehrlich zu sein. Kein "Drumherum" reden, keine halben Wahrheiten. Ich bin auf meine Vo
28. Dez. 20252 Min. Lesezeit
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